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Erektionsstörung: Welche Arten gibt es?

Erektionsstörung: Welche Arten gibt es?

Erektile Dysfunktion betrifft fast jeden Mann im Laufe seines Lebens. Darunter versteht man die Unfähigkeit des Penis, sich zu versteifen oder eine Erektion aufrechtzuerhalten. Die Ursachen für Erektionsstörungen sind vielfältig und treten häufig in Kombination auf. Bei Männern spielen häufig psychische Probleme wie Stress eine Rolle, aber auch Depressionen und andere psychische Erkrankungen können das sexuelle Interesse mindern und zu Potenzproblemen führen.

An einer Erektion jedoch sind eine ganze Reihe an Prozessen im Körper beteiligt: Durch das Zusammenspiel von Gehirn, Rückenmark, Nervenbahnen, Hormonen und Blutgefäßen erweitern sich die Arterien und Blut wird in den Schwellkörper gepumpt. Damit das Blut im Schwellkörper bleibt und sich der Penis aufrichten kann, wird der Blutabfluss über die Venen blockiert. Ein komplexer Vorgang also, bei dem es dementsprechend auch an vielen verschiedenen Punkten zu Funktionsstörungen kommen kann.

In diesem Artikel von Potenzmittel Schweiz 24 werden die wichtigsten Arten der erektilen Dysfunktion beschrieben. Diese sind meist:

  • Psychische Störungen
  • Nervenerkrankungen
  • Durchblutungsstörungen
  • hormonelle Störungen.

Psychische Ursachen

Ohne Zweifel ist die männliche Potenz eine Frage der Psyche. Nicht selten sorgen Versagensängste und Leistungsdruck beim Geschlechtsverkehr für einen Teufelskreis, durch den Erektionsstörungen eine normale Sexualität nicht mehr möglich machen.

Auch Konflikte in der Partnerschaft, traumatische sexuelle Erlebnisse oder Stresszustände können die Standfestigkeit vorübergehend beeinträchtigen. Psychische Erkrankungen wie Angststörungen, Persönlichkeitsstörungen oder Depressionen können sich ebenfalls in körperlichen Symptomen äußern - auch in einer erektilen Dysfunktion.

Bei vorliegenden Erektionsstörungen hilft es, mit dem Partner oder der Partnerin offen über sexuelle Probleme zu sprechen: Dies schafft einen offenen Austausch und kann das Druckgefühl bzw. die Versagensängste mindern, welche von Betroffenen häufig empfunden werden.

Nervenerkrankungen

Eine Erektion beginnt im Gehirn: Über die Nervenbahnen schickt es Signale an den Penis. Dort befinden sich Nervenfasern, die bei Erregung bestimmte Botenstoffe freisetzen. Diese sorgen unter anderem dafür, dass die glatte Penismuskulatur erschlafft und sich die Blutgefäße in den Schwellkörpern weiten.

In einigen Fällen sind auch Schädigungen von Nerven und Gehirn (aufgrund von Nervenerkrankungen) verantwortlich für Erektionsstörungen. Durch geschädigte Nerven kann die Verbindung zwischen zentralem Nervensystem (Rückenmark-Nerven) und Penis unterbrochen sein. Dies stört dann die Übertragung der Nervenimpulse in den Penis.

Entsprechende Schädigungen treten auf z. B. bei folgenden Krankheitsbildern auf:

  • Multiple Sklerose
  • Rückenmarksverletzung
  • Missbildungen im Rückenmarksbereich
  • Tumorerkrankung
  • Bandscheibenvorfall
  • Nervenerkrankungen (z.B. auch Zucker- oder Alkoholkrankheit)
  • Schlaganfall
  • Parkinson Erkrankung
  • Alzheimererkrankung
  • Gehirnverletzung
  • und anderen neurologischen Erkrankungen.

Es ist wichtig zu beachten, dass nicht alle Männer mit einer neurologischen Erkrankung zwangsläufig eine neurogene Erektionsstörung entwickeln. Das Auftreten der erektilen Dysfunktion sowie die Schwere der Störungen kann von Person zu Person variieren.

Durchblutungsstörungen

Durchblutungsstörungen die häufigste Ursache von erektiler Dysfunktion. Wenn sich die Schwellkörper im Penis nicht ausreichend mit Blut füllen können, bleibt der Penis weich. Dafür gibt es im Wesentlichen zwei mögliche Gründe:

  • es strömt nicht genügend Blut durch die Arterien in die Blutgefäße der Schwellkörper hinein (arterielle Durchblutungsstörung).
  • Das Blut verlässt die Schwellkörper zu schnell (venöse Durchblutungsstörung).

Gefäßerkrankungen, die die Durchblutung im Penis beeinträchtigen, sind: Herz-Kreislauferkrankungen, koronare Herzkrankheit (KHK), Arterienverkalkungen (Arteriosklerose), Bluthochdruck (Hypertonie) und beispielsweise hoher Cholesterinspiegel.

Es gibt viele verschiedene Potenzmittel (eines der bekanntesten ist Viagra), die bei Erektionsstörungen helfen können. Sie wirken, indem sie den Blutfluss zum Penis erhöhen. Potenzmittel können jedoch unter Berücksichtigung bestimmter Faktoren zur Behandlung erektiler Dysfunktionen eingesetzt werden, sofern dies mit dem Arzt abgeklärt wurde.

Hormonelle Störungen

Bei der Erektion spielt das Sexualhormon Testosteron eine entscheidende Rolle. Mit zunehmendem Alter sinkt der Testosteronspiegel des Mannes. Eine Erektionsstörung kann die Folge sein. Testosteron hat zahlreiche Aufgaben und einen wesentlichen Anteil am Entstehen sexueller Lust. Unlust am Sex ist übrigens auch bei einer Schilddrüsenunterfunktion fast unausweichlich.

Ein vorliegender Testosteron-Mangel lässt sich leicht beheben. Abhängig vom individuellen Hormonhaushalt reicht in vielen Fällen eine Änderung der Lebensgewohnheiten aus.

Zusammenfassung

Sie sehen: Es gibt viele Ursachen für Erektionsstörungen. Und selbst die hier aufgeführten Möglichkeiten sind nicht vollständig. Für die bestmögliche Behandlung ist die Diagnose von entscheidender Bedeutung. Nur wenn die Ursache einwandfrei erkannt ist, lässt sich eine Therapie entsprechend einleiten. Wenn auch du unter anhaltenden Erektionsstörungen leidest, solltest du dich auf jeden Fall überwinden und einen Arzt aufsuchen.